Eine Kampagne, des Internationalen Katholischen Missionswerks missio mit dem Evangelischen Missionswerk in Deutschland (EMW) und dem Deutschen Katholischen Missionsrat (DKMR)


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Der DKMR setzt sich für den Fortbestand des Entwicklungsministeriums ein
[07.10.2009] Der Deutsche Katholische Missionsrat (DKMR) hat mit Blick auf die gegenwärtigen Koalitionsverhandlungen die CDU-Vorsitzende Bundeskanzlerin Angela Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle zum Fortbestand des Entwicklungsministeriums aufgefordert. Hintergrund sind Bestrebungen innerhalb beider Parteien, Entwicklungsministerium und Auswärtiges Amt zusammenzulegen. In Briefen an die beiden Parteivorsitzenden drücken der Präsident des DKMR, Msgr. Winfried Pilz, und die Generalsekretärin der Organisation, die Franziskanerin Sr. Walburga Scheibel, ihre Sorge eines „bedenklichen Kurswechsels in der deutschen Entwicklungspolitik“ aus, sollten die Pläne umgesetzt werden.
Bei einer Zusammenlegung der beiden Ministerien bestehe die Gefahr, so Sr. Walburga Scheibel, dass „die Belange der Entwicklungshilfe in erheblicher Weise“ litten. „Dies geht einmal mehr auf Kosten der Armen, die ohnehin bereits jetzt am stärksten die Folgen der Weltwirtschaftskrise zu tragen haben“, sagte die Generalsekretärin. Auch in Zukunft müsse die „Option für die Armen im Blick der deutschen Politik bleiben und statt geschwächt weiter gestärkt werden“. 

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