Eine Kampagne, des Internationalen Katholischen Missionswerks missio mit dem Evangelischen Missionswerk in Deutschland (EMW) und dem Deutschen Katholischen Missionsrat (DKMR)


  INFOS & DOSSIERS

Projekt „Zur Zukunft der weltkirchlichen Arbeit in Deutschland“
Der aktuelle Stand
[20.09.2007] Im Herbst 2006 haben die Deutsche Bischofskonferenz, die Diözesen in Deutschland und die in der MARMICK zusammengeschlossenen Hilfswerke Adveniat, Caritas international, Kindermissionswerk „Die Sternsinger“, Missio Aachen und München, Misereor und Renovabis ein Projekt „Zur Zukunft der weltkirchlichen Arbeit in Deutschland“ begonnen. Ziel des Projekts ist es, die weltkirchliche Arbeit angesichts sich verändernder gesellschaftlicher und kirchlicher Rahmenbedingungen zu beleben und weiterzuentwickeln. Das Projekt wird von einer Steuerungsgruppe geleitet, der seit Juni 2007 als beratender Vertreter der Orden Bruder Jean-Paul Muller SDB angehört. Der Steuerungsgruppe sind zwei Projektgruppen zugeordnet, die die einzelnen Fragestellungen des Projektes bearbeiten.

Die Träger des auf zwei Jahre angelegten Projekts haben sich auf fünf Themen verständigt, die derzeit in einzelnen Arbeitsgruppen behandelt werden. Workshops und Fachtagungen mit größerem Teilnehmerkreis sorgen dafür, dass möglichst viele verschiedene Perspektiven weltkirchlicher Arbeit einbezogen werden. Eine wissenschaftliche Studie, die von Prof. Dr. Dr. Kießling von der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen durchgeführt wird, liefert einen weiteren Beitrag zum Projekt.

Ziel des ersten Arbeitsbereichs mit dem Titel „Weltkirchliche Arbeit der Pfarreien und Diözesen“ ist es, das Miteinander der verschiedenen Akteure zu verbessern, Auftritt und Wahrnehmung der kirchlichen Werke in den Gemeinden zu erneuern und so das Profil der weltkirchlichen Arbeit in den Diözesen und Gemeinden zu schärfen. Als Leitbild für das weitere Vorgehen wird in einem zweiten Arbeitsbereich eine „Weltkirchliche Vision“ entwickelt, die das Verständnis von Weltkirche und der weltkirchlichen Arbeit in Deutschland reflektiert, die wechselseitige Verantwortung füreinander bekräftigt und Schwerpunkte weltkirchlicher Arbeit benennt. Im Arbeitsbereich „Weltkirchliche Bildungsarbeit“ werden Ziele, Methoden und Inhalte der Bildungsarbeit überdacht und wo nötig an veränderte Lebens- und Lerngewohnheiten angepasst. Die Kirche will sich auch künftig bei Themen zu Entwicklung, Frieden und Menschenrechten wirkungsvoll in die politische Öffentlichkeit einbringen. Wie dieses Ziel erreicht werden kann wird im vierten Arbeitsbereich „Weltkirchliche und entwicklungspolitische Anliegen in der politischen Öffentlichkeit“ untersucht. Ziel des fünften Arbeitsbereichs „Zusammenarbeit der Hilfswerke“ ist es, die Arbeitsteilung zwischen den Werken zu optimieren, Synergien zu nutzen und die Zusammenarbeit zu intensivieren und zu verbessern. Diesen Bereich behandeln die Werke in enger Abstimmung untereinander.

Ausführliche Informationen über das Projekt entnehmen Sie bitte dem  

Newsletter der Steuerungsgruppe (Download)
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